Faire und nachhaltige Yogamode

Nicht nur was für die Yogamatte: Diese Labels für nachhaltige Yogamode stellen fair produzierte Kleidung her, die sich auch im Alltag gut tragen lässt.

Die aufgeführten Hersteller für nachhaltige Yogamode achten auf eine sozial- und umweltverträgliche Produktion. Sei es die Verwendung umweltschonender Materialien wie Biobaumwolle und recyceltes PET oder transparente Lieferketten und die Förderung lokaler Betriebe. Das Resultat ist Eco Yogawear, die Sie guten Gewissens tragen können – auch außerhalb der Yogaklasse.

Flying Lovebirds: Yogakleidung made in Germany


Die Yogawear von Flying Lovebirds ist made in Germany
Fair, lokal & Made in Germany: Der Großteil der Yogawear von Flying Lovebirds wird in einem seit Generationen geführten Atelier im süddeutschen Raum hergestellt. Label-Gründerin und Designerin Lisa Heidinger kreiert „lässige Yogawear und yogainspirierte Streetwear“ für Frauen. Statt auf schnelllebige Massenware setzt das Eco Label auf Handwerkskunst und Qualität. Aber nicht nur Funktionalität sowie eine hochwertige Verarbeitung stehen im Fokus, sondern ebenso ein achtsamer Umgang mit Ressourcen. Deshalb verwendet das Label ausschließlich Rohstoffe aus (zertifiziertem) biologischem Anbau. Zum Einsatz kommen umweltfreundliche Materialien wie GOTS zertifizierte Biobaumwolle, Tencel, Modal und Bambus-Viskose.

 

Hey Honey: Yogapants in Europa produziert 


Hey Honey macht schöne und nachhaltige Yogakleidung
Das von den beiden Schwestern Janka Oeljeschlager und Imke von Johnston gegründete Hamburger Yogalabel Hey Honey hat es sich zur Aufgabe gemacht, weibliche Yogafans mit Yogamode zu erfreuen, die einerseits funktional und stylisch und zugleich fair produziert ist. Markenzeichen des 2015 ins Leben gerufenen Labels sind Allover-Prints in leuchtenden Farben, sowie einzelne farbig abgesetzte Beine. Bunte Leo-Muster, Ananas- und Dschungel-Prints, Neonfarben und neuerdings auch softe Sorbettöne zieren Sport-Bras, Shorts und Leggings. Hey Honey beweist, dass faire und nachhaltige Yogamode sowohl inhaltlich als auch optisch ein Statement setzen kann. Die Produktion findet komplett in Europa statt. Sämtliche Textilien sind nicht nur hochwertig verarbeitet, sondern Chlor- und Salzwasser geprüft sowie OEKO-TEX® Standard 100 zertifiziert.

 

Jaya: Faire Yogamode aus Indien


Bei Jaya findet sich faire Yogawear für Frauen und Männer
Kulturübergreifende Yogamode: Das deutsche Label Jaya produziert in Zusammenarbeit mit einer nepalesischen Manufaktur Yoga- und Loungewear für Männer und Frauen. So entsteht in Kathmandu in gut ausgestatteten Werkstätten, unter fairen Bedingungen und für angemessene Löhne“ lässige Yogamode, für die ausschließlich fair gehandelte Biobaumwolle aus Indien zum Einsatz kommt. Für die Färbung der Textilien, die ebenfalls in Indien stattfindet, werden haut- und umweltfreundliche Farbstoffe verwendet, die nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert sind. Die achtsame und verantwortungsvolle Produktion trägt dazu bei, die lokale Wirtschaft in Nepal und Indien zu stärken. Der Firmenname Jaya entstammt übrigens der alt-indischen Sprache Sanskrit und bedeutet übersetzt „Sieg des Lichts über die Dunkelheit“. Die schlichten, meist unifarben gehaltenen Kollektionen sind in auf nachhaltige Mode spezialisierte Onlineshops wie avocadostore.de oder greenyogashop.com zu beziehen. Weitere Shops haben wir in unserer Übersicht gesammelt.

 

Magadi: Bunte Teile aus recyceltem Polyester


Magadi stellt nachhaltige Yogaklamotten für Frauen her
Das nachhaltige Yoga-, Pilates- & Fitnesswear-Label Magadi produziert in Deutschland und Portugal mit ressourcenschonenden Materialien. Biobaumwolle, Tencel und recyceltes Polyester – eine Faser, die aus Sekundärabfällen wie Plastikflaschen und Altkleidung besteht. Das Brand legt großen „Wert darauf, dass die Yoga-Kleidung blickdicht, atmungsaktiv, schnelltrocknend und pillingresistent (Pilling ist die Entstehung von Stoffknötchen, Anm. d. Redaktion) ist. Auch nach häufigem Tragen bleiben die Sportbekleidung formbeständig. Die ausgewählten Produktionsstätten gewährleisten kurze Transportwege, die den CO²-Ausstoß möglichst gering halten. Die Leggings, Sport-Bras und Shirts zeichnen sich vor allem durch farbenfrohe Drucke aus. Diese werden in einem wassersparenden digitalen Verfahren erzeugt. Für alle, die es lieber schlichter mögen: In den Kollektionen finden sich auch einfarbige Teile.

 

Mandala: Sportswear aus Modal & Merinowolle

 

Faire und nachhaltige Yogamoda im Onlineshop von MandalaDas Münchner Eco Label Mandala zählt zu den Pionieren im Bereich der nachhaltigen Lounge- und Sportswear: Nathalie Prieger, selbst eine passionierte Yoga-Praktizierende, gründete ihr Label im Jahr 2000. Die Textilien glänzen durch einen besonders hohen Tragekomfort. Sind zudem atmungsaktiv konzipiert und bestehen ausschließlich aus nachhaltigen Materialien. Wie beispielsweise Biobaumwolle, Modal, Tencel, Merinowolle oder wiederverwendeten Plastikflaschen. Die Kollektionsteile für Frauen zeichnen sich durch ein angenehm reduziertes, zeitloses Design und durch eine hochwertige Verarbeitung aus.

Moonchild: Nachhaltigkeit trifft auf dänisches Design

 

Nachhaltige Yogakleidung gibt es auch bei MoonchildDas dänische Label Moonchild liefert einen schönen Beweis dafür, dass eine verantwortungsvolle Produktion und ästhetisches Design nahtlos ineinander übergehen können. Sämtliche Kollektionsteile kombinieren eine ansprechende Optik mit passgenauen und tragefreundlichen Schnitten. Die Produkte (bisher nur für Frauen erhältlich) sind mit dem OEKO-TEX® Standard zertifiziert und somit frei von schädlichen Chemikalien. Produziert wird ausschließlich in Europa. Wünschenswert wäre, dass künftig ein Augenmerk auf die Verwendung ressourcenschonender Rohstoffe wie etwa Modal und Biobaumwolle gelegt wird.

 

OGNX: Yogawear ohne Werbung


Bei OGNX findet sich auch grüne Yogawear für Männer
Der deutsche Hersteller OGNX kreiert lässige Yogawear für Männer und Frauen aus umweltfreundlichen Rohstoffen wie Biobaumwolle, Lenzing Modal sowie aus recyceltem Polyester und Polyamid. Die Kollektionen werden unter anderem in Portugal und der Türkei produziert. Die Zusammenarbeit erfolgt mit zertifizierten Produzenten und Zulieferern. Denen die Beteiligung an einer fairen Wertschöpfungskette ebenso am Herzen liegt, wie dem Label selbst. Zudem verzichtet OGNX ganz bewusst auf Werbung und investiert das Geld stattdessen in erstklassige Materialien und faire Löhne. Auf die Weise entsteht nachhaltige Yogawear zu durchaus erschwinglichen Preisen.

 

Teeki: Yoga-Kollektionen aus recycelten PET-Flaschen


Das Lebel Teeki vertreibt nachhaltige Yogakleidung
Die Yoga-Kollektionen des amerikanischen Labels Teeki werden aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Um möglichst kurze Transportwege sowie eine transparente Produktion zu gewährleisten, findet die Herstellung ausschließlich in den USA statt. Auf dem deutschen Markt ist die umweltschonend produzierte Yogawear unter anderem über den Onlineshop beeathletica.com zu beziehen.

 

Wellicious: Nachhaltige Yogamode für jeden Tag


Nachhaltige Yogamode gibt es auch auf Wellicious
Das 2009 gegründete Brand Wellicious hat seinen Sitz in London und kreiert dort Yoga- und Loungewear, die nicht nur einen hohen Tragekomfort aufweist, sondern mit Rücksicht auf Mensch und Umwelt produziert wird. Deshalb werden für die Kollektionen umweltschonende Materialien wie Biobaumwolle, Tencel, Lyocell, Bioleinen, Merinowolle und recyceltes Polyamid verarbeitet. Die Produktion findet in Europa statt. Viele der bequemen und schlichten Kollektionsteile lassen sich auch wunderbar abseits der Yogamatte tragen.

YOIQI: Zeitlose Lieblingsstücke für’s Yoga


Die Website des nachhaltigen Yogalabels YOIQI
Die schlicht und klar designte Yogawear von Yoiqi wird in Kooperation mit der ägyptischen Kulturinitiative Sekem produziert. Die Initiative setzt sich bereits seit 40 Jahren für ein nachhaltiges, faires und ethisches Wirtschaften ein. Nicht nur die von Yoiqi verwendete feine Biobaumwolle stammt aus Ägypten, sondern der gesamte Produktionsprozess. Vom Baumwollanbau über die Produktion bis hin zum Vertrieb findet unter einem Dach in Zusammenarbeit mit Sekem statt. Das Freiburger Label produziert ganz bewusst „keine Fast Fashion, sondern zeitlose Lieblingsstücke“.