„Wieviel Gutes muss ich tun, um zu den Guten zu gehören?“

David Dwier arbeitet als Sozialarbeiter im Oderbruch und motiviert junge Menschen zu gesellschaftlicher Teilhabe. Mit seiner Lebensgefährtin hat er dem Stadtleben den Rücken gekehrt und möchte auf seinem Hof in Brandenburg zum Selbstversorger und einem besseren Menschen werden. Er hat uns zehn Fragen verraten, die ihn immer wieder beschäftigen.

Werde Magazin - Zehn Fragen - David Dwier Hof Platkow Permakultur
1.) Kann meine Generation diese Welt noch retten, oder muss diese Aufgabe wieder den Kindern übergeben werden?

2.) Jetzt habe ich einen Job, ein Auto und ein Haus und fühle mich immer noch nicht erwachsen. Was ist dieses ″Erwachsensein″ überhaupt?

3.) Wie kann ich mir meine kindliche Begeisterung bis ins hohe Alter bewahren?

4.) Wie begegne ich der Vergänglichkeit, ohne dass mich die Traurigkeit überwältigt?

5.) Könnte ich fliegen, wenn ich wie die Hummel nicht wüsste, dass ich es nicht kann?

6.) Und wenn ich fliegen könnte, bei welcher Behörde bekäme ich eine Flugerlaubnis?

7.) Wie komme ich an, ohne weiterzureisen?

8.) Wieviel Gutes muss ich tun, um zu den Guten zu gehören?

9.) Wieviel Laster lässt mich unbelastet?

10.) Warum fragen wir viel zu wenig nach und geben stattdessen vor, alles zu wissen?

 

Zur Person: David Dwier

Der Audio Engineer und Sozialpädagoge David Dwier wurde 1982 im Knüllwald in einer verspäteten Kommune geboren. Nach Station in Berlin ist er inzwischen wieder aufs Land zurückgekehrt. Auf seinem Hof im brandenburgischen Platkow baut er mit seiner Lebensgefährtin eigenes Gemüse in Permakultur an. Er möchte dort mehr Nähe zur Natur leben, seinen Konsum schmälern und einen Ort der Begegnung, Erfahrung, des Lernens und Teilens schaffen.