Mutter Fotina;Leiterin des Klosters.

Drei Fragen an Mati Fotina

Mati Fotina ist Oberin des Klosters Beška, das auf einer kleinen Insel mitten im Skutarisee liegt. Vor ihrem Leben als Nonne studierte sie Psychologie. Wir haben ihr drei Fragen gestellt.

Mutter Fotina;Leiterin des Klosters.

1. Warum nehmen Sie das auf sich?
In Beška habe ich gelernt, was es heißt, Stein und Erde zu berühren, dem Himmel nahe zu sein. Und auch wenn wir lange Zeit ohne Strom und noch immer ohne Trinkwasser leben: Die Verbundenheit mit der Natur lässt alle Mühe verblassen.

2. Was ist Ihre Vision?
Zu wissen, dass wir nach 300 Jahren hier ein Frauenkloster haben aufleben lassen, das war meine Vision, als ich kam. Heute sind beide Kirchen restauriert, wir versorgen uns selbst, und statt zu fünft sind wir fünfzehn Nonnen.

3. Was wollen Sie weitergeben?
Dieser Ort gab mir Kraft und Weisheit. Das versuche ich weiterzugeben, auch an Besucher. Es ist wichtig, nicht nur den Bleistift zu halten, sondern auch eine Schaufel in die Hand zu nehmen. Und zu erkennen, wie wichtig die Natur für unsere Psyche ist.

Den ganzen Artikel zur Nonneninsel gibt es hier oder in der Werde Herbstausgabe 2019.